Von Mestia nach Uschguli in vier Tagen: das Trekking Etappe für Etappe
Distanzen, Pässe, Unterkünfte und die eine Flussquerung, die Sie nicht vergessen — alles, was wir unseren Gruppen vor der klassischen Swanetien-Durchquerung erzählen.

Das Trekking von Mestia nach Uschguli ist die Wanderung, an die die meisten bei Georgien denken: vier Tage und rund 55 Kilometer, am Ende jeder Etappe ein Dorf mit steinernen Wehrtürmen und fast immer der Hauptkamm des Kaukasus im Blick. Technisch schwierig ist die Route nicht, aber sie ist eine echte Bergwanderung. So verläuft sie.
Etappe 1: Mestia – Schabeschi
Rund 14 km und fünf bis sechs Stunden. Der Weg steigt aus Mestia über offene Wiesen mit Blick zurück auf den Uschba und fällt dann ins Mulchura-Tal ab. Der sanfteste Tag — gut, um das eigene Tempo zu finden und die Schuhe zu testen.
Etappe 2: Schabeschi – Adischi
Rund 11 km und sechs Stunden mit dem längsten Anstieg der Tour. Stetig geht es hinauf auf einen Grat mit Blick Richtung Tetnuldi, dann hinab nach Adischi, einem winzigen Dorf mit einer Handvoll Türme und fast ohne Verkehr.
Etappe 3: Adischi – Iprari
Der Tag, an den sich alle erinnern. Gleich hinter Adischi queren Sie den Gletscherfluss — meist zu Pferd, organisiert mit Familien aus dem Dorf — und steigen dann zum Tschchutnieri-Pass auf 2.722 m, direkt gegenüber dem Gletscherbruch von Adischi. Rechnen Sie mit sieben bis acht Stunden.
Tipp vom GuideStarten Sie auf der dritten Etappe früh. Am Morgen führt der Fluss am wenigsten Wasser — bevor die Sonne den Gletscher erwärmt.
Etappe 4: Iprari – Uschguli
Ein sanfter Abschluss durch die Dörfer der Gemeinde Kala bis nach Uschguli, wo der Schchara — mit 5.193 m der höchste Berg Georgiens — das Ende des Tals ausfüllt.
Reisezeit und Packliste
Meist ist der Weg von Ende Juni bis Mitte September schneefrei. Da Sie in Gästehäusern übernachten, tragen Sie nur einen Tagesrucksack; das Hauptgepäck bringen wir mit dem Auto. Mitnehmen sollten Sie:
- Eingelaufene Wanderschuhe und Stöcke
- Eine warme Schicht und eine Regenjacke für den Pass
- Sonnenschutz — auf den Hochwiesen gibt es kaum Schatten
- Etwas Bargeld für Snacks und Getränke unterwegs







